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Themen: Adipositas, Übergewicht, Abnehmen mit und ohne Magenband

Heisshunger
 

 

Zusammenfassung des Buches
„Nie wieder Heißhunger“ (Cora Besser-Siegmund)

Hinweis: die Unterstreichungen im Text sind ausnahmsweise keine Links, sondern sollen den Querlesern helfen, die wichtigsten Informationen schnell (wieder) zu finden!

Das „Satt-Gefühl“ hat nur z. T. mit der Magenfülle zu tun, überwiegend wird es vom Limbischen System (das Gehirnzentrum, das für unsere Instinkte und Emotionen zuständig ist) gesteuert. Das Gehirn registriert die Stoffwechselsituation, wertet sie aus und veranlasst aufgrund dessen unser Verhalten.

 

Diät → das Emotionszentrum gerät in höchste Alarmbereitschaft → Urkräfte unseres inneren Steinzeitmenschen werden mobilisiert → Tunnelblick/Hormonausschüttung → Heißhungerattacke

 

Ziel ist es daher, unseren inneren Steinzeitmenschen, der immer noch Angst vor dem Hungertod hat, zu beruhigen → das führt zu einem friedlichen Abstand zum Thema „Essen“ → und ermöglicht wieder einen qualitativen und quantitativen Genuss

 

 

Vorbedingungen für ein vernünftiges Essverhalten:

  • angemessene Nahrungsmenge
  • mit der richtigen Nährstoffdichte/Stoffwechselqualität)
  • geistige Nahrung/positive Emotionen → Gehirn mit anderen Themen sättigen → Serotoninproduktion und Endorphinausschüttung
  • konstruktives Denken
  • ein schlankes Körperbild
  • neue Gedächtnisspuren anlegen (Gehirn hat nämlich keine Platzprobleme, weshalb auch kein Verlernen möglich ist, nur eine Erweiterung der Erfahrungen und ein Neu-Lernen → deshalb nützt auf Dauer auch kein vernunftgesteuerter Kampf gegen den inneren Schweinehund, die Lösung heißt: Mit-sich-versöhnt-sein!) und
  • die Synapsen (Nervenverbindungen) richtig ansprechen
  • beide Gehirnhälften müssen zusammen arbeiten (rechts: Idee, links: Umsetzung), damit ein erfolgreicher Veränderungsprozess möglich wird

 

Normalzustand im Gehirn:

an den Synapsen befinden sich Serotonin und Endorphine

 

in einer Stresssituation:

sind dort Adrenalin und Cortisol zu finden → Psyche schaltet um auf Tunnelblick „Hunger“ → kein Nachdenken ist mehr möglich, jedes Wissen über gesunde Ernährung ist lahm gelegt

Dies liegt daran, dass das Limbische System immer noch wie bei unseren Steinzeitvorfahren reagiert: läuten die limbischen Alarmglocken, stehen alle lebens- und gesundheitserhaltenden Gefühle und Reaktionen im Vordergrund, konkurrierende Gedanken werden verdrängt. Ebenso intensiv wie die Überlebensangst ist auch die Freude beim Anblick leckerer Speisen. Dies ist eigentlich das Erleben und Fühlen unserer Ahnen, da die innere Entwicklung unserer körperlichen Reaktionsmuster von der äußeren Entwicklung unserer Lebensumstände in Überschallgeschwindigkeit überholt worden ist.

 

Dauerstress kann zu Heißhungerattacken führen, da Essen kurzfristig für Entspannung sorgt, daher sollte man durch ausreichende Erholungsphasen vorbeugen!

 

Gehirnforscher haben gemessen, dass die Weiterleitung von Reizen des Limbischen Sysems an das Großhirn (den Verstand) 30 Sekunden dauert, umgekehrt vom Großhirn während einer limbischen Gefühlswallung aber nur ein dünnes Rinnsal fließt, daher kommt der Verstand mit seinen Einwendungen gegen unvernünftige Essgelüste zwangsläufig zu spät! Das ist auch der Grund, warum Heißhunger nur gestoppt werden kann, wenn das Limbische System angesprochen wird, nicht der Verstand.

 

 

Neue Geschmackserlebnisse:

 

Die Steinzeitmenschen mussten oft Hunderte von Kilometern weiter wandern, um wieder Nahrung zu finden. Die entsprach dann aber oft nicht mehr den alten Essgewohnheiten. Um Vergiftungen zu vermeiden, musste neue Nahrung erst in geringen Mengen und das mehrfach probiert werden. Auch das Limbische System fremdelt zuerst. Erst, wenn nach mehrfachen Probieren noch immer alles o.k. ist, wird diese Erfahrung als „brauchbares Lebensmittel“ abgespeichert und nun freut sich das Limbische System dann auch plötzlich immer, wenn es dieses neue Nahrungsmittel sieht. Die Freude am neuen Geschmackserlebnis wird auch nicht wieder aus dem Gedächtnis gelöscht, weil es wichtig für das Überleben ist, in Notsituationen schnell ein „brauchbares Lebensmittel“ parat zu haben. Deshalb unterscheidet das Limbische System auch nicht, ob Gummibärchen gesund sind oder nicht, vor dem Verhungern können sie allemal bewahren!

Noch schneller reagiert das Geschmacksgedächtnis auf neue Erfahrungen, wenn man das Nahrungsmittel mit positiven Emotionen verknüpft, wie sie z. B. ausgelöst werden durch Essen in Geselligkeit.

 

 

Was passiert bei Diäten?

 

Leptin ist ein natürlicher Appetitzügler, bereits nach 1 Woche Diät sinkt der L-Spiegel um 54%, und damit hat der Hunger dann keine Bremse mehr! Bei einer Reduktionskost unter 1500 kcal. besteht auch keine Chance mehr, alle Stoffe, die der Körper braucht aus der Nahrung zu erhalten.

Dagegen werden vom Körper seine autonomen Reserven an Endorphinen für Notzeiten ausgeschüttet, ein Effekt, der eigentlich unbedingt vermieden werden sollte. Das Gleiche passiert beim Fasten, oft erleben die Menschen dann euphorische Zustände. Diese Notreaktionen sind aber eigentlich körperlichen Grenzerfahrungen vorbehalten und sie hinterlassen im Nervensystem Stressspuren (Traumatisierung). Diese Traumata aber bleiben für Jahrzehnte im Gedächtnis haften, während normale Emotionen (= „Bewegungen“) kommen und auch wieder verschwinden.

Außerdem wird bei Diäten oder beim Fasten Muskelgewebe abgebaut, was auch schon durch den enormen Wasserverlust zu Beginn zu erkennen ist (Muskeln bestehen zu einem großen Teil aus Wasser)!

Schließlich sinkt auch noch der Serotoninspiegel. Serotonin verleiht uns ein Gefühl der Leichtigkeit, des körperlichen und seelischen Satt-Seins, ist zuständig für ein angenehmes Wachsein und einen erholsamen Schlaf. Sinkt der S-Pegel, gerät der Körper in eine Stresssituation (Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet), kriegen wir schlechte Laune, können sogar Migräneanfälle bekommen. Helfen können eine spezielle Akupunktur oder hoch dosiertes Johanniskraut. Besser ist es natürlich, regelmäßig, aber nicht viel, zu essen.

Zwar helfen hochkalorische Lebensmittel wie Süßigkeiten oder „deftige“ Speisen ebenfalls und sogar schneller als gesundes Obst oder Gemüse es tun, aber da ist der Fressanfall eben vorprogrammiert! Da Serotonin entstressend wirkt, ist es noch besser zu verstehen, warum man in Stresssituationen eine Gier nach hochkalorischen Lebensmitteln entwickelt!

Das bei Hungerattacken einsetzende Panikessen hat schließlich auch noch eine vermehrte Insulinproduktion zur Folge. Es entsteht ein übersteigerter Appetit auf Speisen, die möglichst sofort den Blutzuckerspiegel anheben. Haben wir Kohlehydrate aufgenommen, zirkuliert Blutzucker in unserem Körper, der durch Insulin verwertet wird. Insulin aber wirkt appetitanregend und wirkt schon vor dem ersten Schlucken! Daher sollte man auch auf Süßstoffe verzichten, da damit dem Körper vorgegaukelt wird, er erhalte gleich Kohlehydrate, die dann aber nicht kommen, nur, dass der Körper immer weiter quengelt, bis er sie am Ende doch noch erhält! Ein chronisch erhöhter Insulinspiegel führt durch die Verhinderung des Fettabbaus zu einer rasanten Vermehrung der Fettdepots, die sich dann selbst durch Sport nur sehr schwer wieder abbauen lassen! Daher nimmt man, obwohl man wenig isst, bei einem hohen Insulinspiegel kaum ab, das Insulin knabbert sogar noch am Muskelgewebe!

 

Zur Suchtfrage:

 

Heißhungerattacken sind keine Sucht, da man Essen fürs Überleben braucht. Eine Sucht liegt dann vor, wenn man ständig etwas zu sich nimmt, was einem nur schadet und was man nicht fürs Überleben braucht. Außerdem erzeugt das Wort „Sucht“ allein bereits ein Feindbild, was aber bei der Bekämpfung von Heißhungerattacken kontraproduktiv wäre! Lebensmittel sollen nicht zum zu bekämpfenden Feind avancieren! Erst die innere Versöhnung im Umgang mit dem Essen führt dazu, dass sich auch das Limbische System friedlich beim Thema Essen verhält.

 

 

Strategien gegen den Heißhunger

Mit dem inneren Steinzeitmenschen sprechen, ihn beruhigen:

„Du brauchst nicht solch eine Angst zu haben, dass eine Hungersnot ausbricht. Ich weiß, in der Vergangenheit habe ich dich mit meinem Verhalten oft erschreckt, aber es gab nie wirklichen Mangel an Lebensmitteln, man nennt das Ganze „Diät“. Ich wollte dann einfach nur nichts essen. Ich werde aber in der Zukunft versuchen, immer regelmäßig für Essen zu sorgen.“

Paradies-Training:

Unter paradiesischen Zuständen wie bei Adam und Eva war Essen vermutlich ein absolutes Randthema, denn das, was nicht die geringste Stressreaktion auslöst, bekommen wir nur schwer in den Kopf hinein, und, wenn wir es nicht ständig wiederholen, ist es schnell wieder verschwunden. Diese innere Einstellung kann man erlangen, indem man morgens gut frühstückt (Kohlehydrate) und dann in regelmäßigen Abständen immer wieder kleine, gesunde Mahlzeiten einschiebt. Gesunde Snacks deshalb, weil wir hier vom Paradies reden, nicht über das von Pudding überquellende Schlaraffenland! Außerdem gilt: je einfacher und naturbelassener gegessen wird, desto gesünder ist meistens die Kost, auch, wenn es durchaus nicht nur Rohkost sein muss! Besonders empfehlenswert ist die Mediterrane Küche. Kohlehydratreiche Kost (nach Möglichkeit 70%!) deshalb, weil sich nur dann Serotonin im Gehirn bildet. Der „Rest“ sind Eiweiße und Fette, wobei man bei Fetten die sein sollen, die reich sind an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sowie die, die Omega3d-Moleküle enthalten. Denn diese helfen dabei, dass andere gesunde Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse optimal von unserem Organismus aufgenommen werden. Dies ist auch der Grund dafür, dass fette Fischsorten in Maßen erlaubt sind.

Gute (leicht abspaltbare) Kohlehydratträger sind:

  • Kartoffeln
  • Vollkorn- oder Parboiled Reis
  • Vollkornbrot
  • Vollkornmüsli
  • Hartweizen
  • Vollkornnudeln
  • Hülsenfrüchte

Das Paradiestraining zusammengefasst:

  • auf jeden Fall kohlehydratreich frühstücken
  • anteilig viele gesunde Kohlehydrate essen
  • auch sonst Nahrungsmittel mit einer hohen Nährstoffdichte essen (insbesondere Obst und Gemüse)
  • über den Tag verteilt viele kleine, aber hochwertige Mahlzeiten
  • auch beim Abnehmen mindestens tgl. 1400 kcal. zu sich nehmen
  • möglichst einfache Rezepte nehmen, Müsliriegel aus dem Reformhaus und Tiefkühlkost sind erlaubt
  • den inneren Steinzeitmenschen vor dem Schlafen mit einem Betthupferl beruhigen
  • Ausnahmen sind erlaubt, da alles, was erlaubt ist, mit der Zeit sowieso uninteressant wird

    Das Buch „Grazing. Das neue Diätwunder“ unterstützt perfekt das Paradiestraining.

Mediterrane Kost:

Ø      reich an pflanzlichen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen)

Ø      frisches Obst als Nachspeise, gelegentlich süßen Nachtisch

Ø      täglich geringe Mengen an Milchprodukten (in erster Linie Käse und Joghurt)

Ø      geringe bis mäßige Mengen an Fisch und Geflügel

Ø      wenig Eier pro Woche

Ø      geringe bis mäßige Mengen an Wein, der üblicherweise zu den Mahlzeiten getrunken wird

Ø      Olivenöl


Die Mediterrane Kost wirkt:

 

Ø      immunsteigernd

Ø      stoffwechselregulierend

Ø     antioxidativ

 

Der Tarzantrick (Stimulation der Thymusdrüse)

Diese Methode hilft, wenn man zum Stress-Essen neigt, weil man sich überfordert oder erschöpft fühlt. Die Thymusdrüse spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel. Sie befindet sich hinter dem Brustbein, etwa 2 cm unter dem V des Schlüsselbeins und wird durch leichtes Klopfen mit der geschlossenen Faust über 1-1,5 Minuten (regelmäßig, am besten 3x tgl.) stimuliert. Automatisch wird man tief einatmen und sich anschließend gekräftigt fühlen. Man fördert hiermit den Transport der chemischen Nervenbotenstoffe zwischen den Nervenbahn-Abschnitten und den Zellen.
 

Mindestens 1,5 – 2 Liter trinken (ohne Kaffee oder Schwarztee) pro Tag

Damit wirkt man einer Dehydrierung entgegen, die zu Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Schwäche usw. führt.

Das Kochbuch-Training

Mit Hilfe von Wahrnehmungsfiltern kann man Sinnesreize, die durch Bilder oder den Anblick von Essen ausgelöst worden sind, emotional unwichtig machen. Dazu fertigt man von einigen Fotografien von Speisen (aus dem Kochbuch oder aus einer Zeitschrift) Schwarz-Weiß-Kopien an. Dann sorgt man erstmal dafür, dass man angenehm satt ist, bevor man zu üben beginnt, weil das Kochbuch-Training nur gegen ungewollte Verführungen wirken soll, nicht aber gegen berechtigte Sättigungswünsche.

Dann setzt man sich hin und schaut sich 10 Sekunden lang ein Buntbild an und lässt es auf sich wirken, danach für 20 Sekunden den Schwarz-Weiß-Zwilling. Der Verführungssog des Buntbildes müsste sich nun lösen. Anschließend macht man das Gleiche mit den anderen Bilderpaaren und spürt in seinem Körper der „inneren Abkühlung“ nach.

Dieses Training soll man an 3 aufeinander folgenden Tagen für jeweils mindestens 5 Minuten machen, danach kann man testen, ob das Training schon wirkt. Hierzu betrachtet man nur das Farbbild, schließt die Augen und färbt das Bild nun in seiner Vorstellung schwarz-weiß ein. Nach weiteren 3 Tagen kann man mit dem „Live-Training“ beginnen mit dem Blick in den Kühlschrank, in Supermärkte und auf gedeckte Tische. Bereits nach einer Woche beginnt das Gehirn, diese neue Verknüpfung von Essenswahrnehmung und „Abkühlung“ automatisch zu durchlaufen! Außerdem stärkt diese Übung das Selbstbewusstsein, z. B. beim schwierigen Gang zum Büffet.

Man kann sich auch andere Filter „bauen“: das Essen blau färben, die Bilder verkleinern oder Essen übergroß wachsen lassen. Am besten probiert man verschiedene Strategien aus, um zu testen, welche bei einem selbst am wirkungsvollsten sind.

Gelassenheit vor einem Büffet bewahren

zur Vorbereitung:

- vorher Kohlehydrate essen
- 2-3 Gläser trinken
- ist das Büffet gratis: „Mein Körper ist keine Tupperbox!“
- muss ich bezahlen: „Den halben Preis bezahle ich fürs Essen, die andere Hälfte für
  den Lerneffekt!“

beim Büffet:

- Man stellt sich bildlich vor dem Büffet eine Plexiglasscheibe vor. Greift man
  hindurch, ertönt ein „pling“, zieht man die Hand wieder zurück, ertönt wiederum ein
 „pling“. Jedes Zugreifen erhält somit ein extra Signal und verhindert damit das
 „Schwinden der Sinne im Büffet-Rausch“.
- Die Plexiglasscheibe kann auch als Filter benutzt werden, sie macht das Essen blau
  oder schwarz-weiß…
- Beobachten Sie (natürlich unauffällig) Ihre Mitstreiter: Wie sehen sie auf die
  „Beute“, wie verhalten sie sich, wie bewegen sie sich?
- Fühlt man sich von einer Speise besonders magnetisch angezogen, bewegt man kurz
  die Augen hin und her. Diese Augenbewegung führt zu einer emotionalen Loslösung
  von der Speise. Diese Blicktechnik öffnet den Horizont und man kann wieder sein
  eigentliches Ziel, nämlich schlank zu werden oder zu bleiben, verfolgen.
- Kehren Sie anschließend als Sieger an den Tisch zurück und essen Sie mit Genuss!
 

Die Wingwave-Methode – das „Augen-turnen“

Bei Emotionen werden die Augen meistens starr durch den hohen Muskeltonus:
Man schaut „schreckgeweitet“, mit „staunend aufgerissenen Augen“, „starrt vor Wut“. Lebhafte Augenbewegungen lösen den starren Blick und offensichtlich auch die starke emotionale Sensation eines wahrgenommenen Objektes. erst dann kann man spielerisch oder kreativ mit einer Sache umgehen und wieder aktiv werden. Bei der Arbeit mit der Wingwave-Methode wird eine optimale Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften ermöglicht. (entwickelt aus dem EMDR, dem „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ heraus)

Die wichtigsten Techniken bilateraler Hemisphärenstimulation:

Ø      man sucht sich rechts und links im Blickfeld 2 Fixpunkte, zwischen denen man dann den Blick hin und her wandern lässt

Ø      Unterstützung des Selbstcoachings durch spezielle CD´s

Ø      Die „Butterfly-Technik“: im Liegen oder Sitzen kreuzt man die Unterarme über dem Brustkorb, so dass die Hände die Schultern berühren können. Nun kann man mit beiden Handflächen die Schultern abwechselnd 2 x pro Sekunde beklopfen und so den gewünschten neuronalen Stimulationseffekt erzielen. (Funktioniert auch hervorragend zur Beruhigung vor einem Zahnarzttermin!)

 

Die Body-Scan-Methode

Man sucht sich ein negatives Gefühl wie z. B. seine Angst aus, das man behandeln möchte. Daraufhin überlegt man genau, wo im Körper man dieses Gefühl lokalisieren kann und wie stark man es einordnet auf einer Skala von 1-10. Jetzt führt man die Butterfly-Technik durch und untersucht anschließend, ob sich das Gefühl auf der Skala nach unten hin verändert hat. Das macht man solange, bis der Wert eine neutrale Höhe erreicht hat.

Diese Links-/Rechts-Stimulation nennt man „Processing“. Damit wird ausgedrückt, dass die unangenehmen Gefühle wieder in einen Prozess, also in Fluss, gebracht werden und damit „wegfließen“ können.
 

Systematische Beruhigung von Heißhunger-Stressspuren

Vorher sollte man bereits einige Tage lang das Paradiestraining gemacht haben, damit der innere Steinzeitmensch friedlich gestimmt ist und dafür sorgen, dass man gerade keinen Hunger hat. Ziel ist es, das überreizte Hungergedächtnis wieder zu normalisieren.

Ø      entspannt sitzen oder liegen

Ø      an einen Zeitpunkt radikaler Diät, Fastens oder großen Hungers denken

Ø      mehrfach das Wort „Hunger“ denken

Ø      Body-Scan durchführen (Wo fühle ich den Hunger? Wie sieht das Gefühl aus? Wie stark ist es auf einer Skala von 1-10?)

Ø      die Butterfly-Technik durchführen (sich 2 x pro Sekunde abwechselnd auf die Schultern klopfen) und dabei die ganze Zeit der Hungererinnerung im Körper nachspüren

Ø      die allmähliche Veränderung wahrnehmen

Ø      eine Pause machen

Ø      danach einen zweiten Durchgang machen und so weiter, bis sich die Intensität des Gefühls mindestens um 2 Punkte auf der Skala verbessert hat

Wiederholt man diese Übung 2-3 mal pro Woche, kann man schon innerhalb von 14 Tagen sein Hungergedächtnis stabil besänftigen und seine Gelassenheit gegenüber Essensreizen spürbar steigern!
Nach 14 Tagen kann man dann ein „Live-Training“ beginnen, indem man in einer Situation, in der man ein Hungergefühl verspürt, dass man für überflüssig hält, die Butterfly-Stimulation durchführt. Ist man dabei nicht allein, setzt man stattdessen schnelle Augenbewegungen ein.
Der „Härtetest“ wäre dann noch ein Blick in den gefüllten Kühlschrank mit anschließender Butterfly-Besänftigung.

 

Systematische Beruhigung von „Emotionsfallen“

Dieses Training kann man einsetzen, wenn man Gefahr läuft, unangenehme Gefühle, die nichts mit tatsächlichem Hunger zu tun haben, „wegmachen“ zu wollen. Allerdings hat sie nur dann Sinn, wenn man ansonsten den Tag über bereits das Paradiestraining durchgeführt und somit für Frieden im Emotionszentrum gesorgt hat und dennoch Appetit oder sogar eine Gier nach Essen aufkommt.

Ø      sich bequem hinsetzen oder legen

Ø      gezielt das unangenehme Gefühl wahrnehmen

Ø      dem Gefühl einen Namen geben

Ø      Wo spüre ich das Gefühl? Wie stark ist es auf der Skala von 1-10?

Ø      einige Sets Butterfly-Technik einsetzen, bis sich die Stimmung um mindestens 2 Punkte verbessert hat

Ø      überlegen, welche Alternativen es gibt, um dieses unangenehme Gefühl zu besänftigen!

 

 

Die Entzauberung von Schokolade, Chips & Co.

 

Obwohl wir heute im Wohlstand leben, fühlen wir uns häufig „bedürftig“. Dabei handelt es sich um den „Emotionshunger“. Dies nutzt die Werbeindustrie für sich aus und suggeriert uns, wir könnten Geborgenheit, Lebensfreude, ja sogar Liebe durch Essen und Trinken erhalten! In vielen Werbespots wird Essen emotional positiv verknüpft, obwohl rein sachlich überhaupt kein Zusammenhang zwischen den suggerierten Gefühlen/Stimmungen/Ereignissen und dem Essen oder Trinken besteht.

 

Diese positiven emotionalen Verknüpfungen kann man durch Vernunft leider nicht wieder auflösen, denn das gute Gefühl ist dem Verstand immer überlegen. Ein anstrengendes gegen-sich-Ankämpfen wäre die Folge. Sinnvoller ist es daher, die Emotionen und damit auch den Heißhunger abzukühlen.

 

Der Schlankheitswahn schlägt in dieselbe Kerbe: nur wer schlank ist, hat Erfolg und wird geliebt, heißt es da! Dabei gibt es ganz andere Wege zum Glück, die mit den „Pfunden“ rein gar nichts zu tun haben!

 

Auch sollte man sich nicht mehr „abspeisen“ lassen, d. h. in diesem Zusammenhang, sich durch Essen besänftigen oder von der Befriedigung von Gefühlen abhalten lassen. Hat man ein Bedürfnis nach Freude, sollte man dieses Bedürfnis ernst nehmen und nach entsprechenden Quellen in seinem Leben suchen! 

 

Diäten sind Energieverschwendung! Positive Emotionen befinden sich nicht in einer knisternden Plastiktüte, sondern in uns selbst! Es lohnt sich dagegen, in die Entwicklung wirklich Erfolg versprechender Strategien seine Zeit und Energie zu stecken, ja, es macht sogar schlank, denn zufriedene Menschen müssen ihre Frustrationen nicht mit Essen betäuben!

 

Dabei hilft folgende Übung:

 

Ø      sich überlegen, warum einem z. B. die Kartoffelchips so gut schmecken

Ø      Welches Gefühl wird durch den Geschmack ausgelöst?

Ø      nun intensiv an das Lebensmittel denken und sich gleichzeitig auf das damit verbundene Gefühl konzentrieren

Ø      die Butterfly-Technik einsetzen, dabei besonders das Gefühl beobachten

Ø      Härtetest: Konfrontation mit dem realen Lebensmittel (man sollte es nun etwas ernüchterter betrachten können!)

Ø      die Übung wiederholen

Ø      wenn die „abkühlende“ Wirkung eingetreten ist, nach Alternativen suchen, wie man stattdessen das gute Gefühl bekommen kann

 

Man muss nicht sein Leben lang auf Schokolade und andere Leckereien verzichten. Aber nur, wenn man als freier und nicht abhängiger Mensch unvernünftige Speisen zu sich nimmt, ist man dabei vor einer Heißhungerattacke geschützt! Wenn unser Bedürfnis nach guten Gefühlen durch positive Erlebnisse in unserem Leben „satt“ ist, werden die Naschereien wieder zu einem Luxus, den man sich ab und an gönnen darf, aber nicht zum Überleben braucht.

 

Würde man sich Schokolade sein Leben lang verbieten, träte wieder der „Krokodileffekt“ ein. Ist die Schokolade emotional aber nur eine Nebensache, muss man sich nicht einmal mehr mit anstrengenden Verboten beschäftigen.

 

 

Der Kontakt zum Zukunfts-Ich

 

Es gibt eine Übung, mit der man lernen kann, trotz starker Außenreize wie das Sehen oder Riechen von Essen in Verbindung mit seinem Zukunfts-Ich (die Vorstellung von einem selbst, wie man in Zukunft schlank durchs Leben geht) bleiben kann:

 

Ø      sich klar machen, warum man die Heißhungerattacken überwinden will, wie werde ich zukünftig davon profitieren?

Ø      sich hiervon ein lebensechtes Bild im Kinoformat mit den entsprechenden Farben, Klängen usw. machen

Ø      nachspüren, welche Gefühle das in einem auslöst

Ø      immer weiter an diesem positiven Selbstbild „basteln“

Ø      evtl. sogar mit Fotos oder Collagen arbeiten: dazu sein Gesicht über die Köpfe ausgeschnittener Personen mit guter Figur kleben

Ø      jetzt an das verlockende Essen denken und daran, wie man damit „abgespeist“ werden soll

Ø      nun wieder an sein Zukunfts-Ich denken und links davon den Essensverführer stellen

Ø      bis drei zählen und schnell das Wort „wusch“ sagen, hierbei soll sich das Bild des Zukunfts-Ichs vergrößern, dann das Wort „puff“ sagen und der Verführer verschwindet

Ø      schnell die Augen öffnen

Ø      diesen „Wusch-Zauber“ noch viermal durchführen

Ø      zukünftig immer, wenn man kurz davor ist, verführt zu werden, „wusch“ denken, damit sich das Zukunfts-Ich vor den Essensreiz schiebt

 

 

Die Zeit zum Verbündeten machen

 

Gesundheitsziele sind meist erst in der Zukunft erreichbar. Man kann sich aber den Zeitfaktor zum Verbündeten machen, einmal durch die o. g. „Wusch-Übung“, aber auch, indem man viel kürzere Zeitabschnitte für eine sinnliche Vorwegnahme von Verhaltenskonsequenzen nutzt.

 

Der Appetit kommt nicht erst beim Essen, sondern bereits vorher, z. B. beim bloßen Anblick der Speise oder durch den Geruch. Jetzt der Verführung zu erliegen kann man vermeiden, indem man gedanklich die Konsequenzen des Essens vorweg nimmt. Man stellt sich vor, wie sich die Speise im Magen, nicht mehr im Mund, anfühlen würde. Drückt und spannt es da, hat man eher die Kraft „nein danke“ zu sagen. Man kann sich also zur Gewohnheit machen, dass nur die Sachen in den Magen dürfen, die sich beim „Bauchtest“ angenehm angefühlt haben.

 

Gerade auch für Süßigkeiten eignet sich diese Methode recht gut, da sie nur anfangs angenehm süß schmecken, nach kurzer Zeit aber einen sauren Geschmack hinterlassen, weil sich im Mund der Zucker in Säure verwandelt.

 

Hat man mal gesündigt, sollte man diese Phase des seelischen und körperlichen Tiefs nutzen und sich kneifen bis zur Schmerzgrenze, auch z. B., wenn einen auf der Waage gerade fast der Schlag trifft. Gerät man dann wieder in Versuchung, wiederholt man das „Erinnerungs-Kneifen“, macht den „Bauchtest“ und die „Wusch-Übung“ und kann vermutlich der Verlockung widerstehen.

 

 

Pfunde in Aura verwandeln

 

Pfunde umgeben den Menschen ganz konkret körperlich, sie haben oft aber zusätzlich noch eine Schutzfunktion oder sollen eine Vorstellung von Macht bewirken. Hat man nun Angst, im Falle von Schlankheit diesen Schutz zu verlieren, kann man sich einfach vorstellen, dass sich die verlorenen Pfunde in Aura verwandeln, damit gehört dann die den Körper umgebende Luft ebenfalls zur Persönlichkeit. Mit der folgenden Übung baut man eine „bewusste Aura“ um sich herum auf und steigert gleichzeitig sein Selbstbewusstsein, es fördert einen aufrechten Gang, eine entspannte Mimik und einen offenen Blick.

Imaginationsübung:

 

Ø      sich bequem hinsetzen oder hinlegen

Ø      nehmen Sie die Luft wahr, die Sie umgibt

Ø      füllen Sie diesen „persönlichen Raum“ um sich herum mit schönen Farben, Licht und Klängen an und stellen ihn sich bildlich vor

Ø      stellen Sie sich vor, dass diese Aura denken kann: nette Menschen und gute Energien lässt sie zu Ihnen durch, unangenehme blockiert sie

Ø      denken Sie ab und zu tagsüber an diese Aura

Ø      beim Abnehmen stellen Sie sich ganz bewusst vor, dass sich die Pfunde in Aura verwandeln, so bleibt die positive Energie der Pfunde als leichte Luft erhalten und Sie bleiben so (ge)wichtig und geschützt wie vorher

Ø      schaffen Sie sich für diese Aura einen „Anker“ an, z. B. ein Schmuckstück, dass Sie immer und schnell daran erinnert

Ø      wählen Sie einen ruhigen Moment, um die Aura zu verstärken, dann hält die Wirkung mindestens zwei Stunden an

 

Ein schlankes Body-Feeling

 

Sportler trainieren ihre Bewegungsabläufe lange vor dem körperlichen Training oder dem Wettkampf bereits im Geiste. Dasselbe muss man beim Abnehmen machen. Man sollte sich immer wieder seinen schlanken, durchtrainierten Körper unter den Pfunden vorstellen und sich im Kopf „schlank bewegen“, damit das Gehirn sich schon mal an die kommende Umstellung gewöhnen und anpassen kann. Solange man dick ist, hat das Gehirn einen davor geschützt, mit seinem Körper ständig anzuecken, nun muss es erst langsam lernen, dass dieser Schutz überflüssig wird und andere Bewegungsabläufe möglich werden.

 

Diese Übung nennt man „Bahnung“ und sie hat erwiesenermaßen auch Effekte auf die Reaktionsgeschwindigkeit und Bewegungsgeschicklichkeit! Es wird sogar vermutet, dass die Vorstellungsbewegungen die Muskelfasern sanft trainieren, weil der Muskel durch die neuronale Bahnung schon subtile Bewegungsimpulse erhält.

 

 

Die positive Bedeutung von Bewegung

 

Man sollte nicht nur 3 x pro Woche mindestens ½ Stunde lang ein Ausdauertraining machen, um den Fettabbau anzuregen, sondern auch auf den Muskelaufbau achten. Es ist nämlich so, dass man zwar durch den Sport nicht viele Kalorien verbrennt, aber der Körper erhöht seinen Grundumsatz bis zu 3 Tage lang nach dem Sport, weil er einen Impuls zum Muskelaufbau erhalten hat! Durch diesen beschleunigten Grundumsatz wird man dann doch schlank, nicht allein durch die ½ Stunde Sport! Mit einer trainierten Muskulatur und einer optimalen Fettverbrennung kann man dann sogar mehr essen und dabei trotzdem schlank bleiben!

 

Sportarten, die die Fettverbrennung besonders gut anregen:

 

Ø      Joggen

Ø      Walken

Ø      Radfahren

Ø      Schwimmen

Ø      Aerobic

Ø      Inline-Skating

 

Beim Sport darf man aber nicht übertreiben, weil Überanstrengung sogar dazu führen kann, dass die Fitness abnimmt anstatt gesteigert zu werden und die Muskelmasse durch die für den Körper stressigen Stoffwechselvorgänge paradoxerweise sogar abgebaut wird! Bei Überanstrengung produziert der Körper übermäßig viel Laktose, die dann die Fettverbrennung blockiert und sogar die wertvolle Muskelmasse angreift! So kann die Kombination aus Sport und Stress sogar dick machen!

 

Deshalb ist es empfehlenswert beim Sport immer den Puls zu messen. Das macht man mit so genannten „Pulsfrequenzmessern“, die meist aus einer Uhr und einem Brustgurt bestehen und gar nicht so teuer sind. Als Ergänzung zu einem sinnvollen Ausdauersport kann auch das Pedomed-Konzept der Firma Skolamed empfohlen werden. Hierbei zählt ein winziger Schrittzähler, den man immer mit sich herumträgt, die Anzahl der zurückgelegten Schritte. Ein optimaler Verbrennungs-Stoffwechsel findet bei durchschnittlich 70.000 Schritten pro Woche statt. (Beispiel: ein Mensch mit sitzender Tätigkeit macht wtl. nur ca. 20.000 Schritte)

Vielleicht schafft man es sich durch den Schrittzähler zu motivieren, doch die eine oder andere Erledigung lieber zu Fuß zu machen anstatt das Auto zu nehmen!

 

 

Warum Muskeln schlank machen

 

Mit der BIA-Messung, der bioelektrischen Impedanz-Analyse, kann man den Anteil an Muskeln, Fett und Wasser im Körper feststellen.

 

Die Muskelmasse ist der Anteil der Gesamtkörpermasse, der die meiste Energie verbraucht, aber auch umgekehrt am schnellsten abgebaut wird, weil sie zu einem großen Teil aus Wasser besteht. Muskeln benötigen zum Aufbau Eiweiß, am schnellsten umsetzen können sie doch Kohlehydrate. Fettmasse ist nur ein reiner Energiespeicher, der kaum Kalorien verbraucht.

 

Bei niedrigkalorischen Diäten geht die Gewichtsreduktion fast nur auf Kosten der Muskelmasse, und zwar umso mehr, je strenger die Diät ist und je weniger Sport dabei betrieben wird. Der Körper verzichtet nämlich am leichtesten auf die hoch verbrennende Körpermasse, die Muskeln. Nach der Diät nehmen diese Menschen dann fatalerweise auch noch schneller wieder zu, und zwar Fett-, nicht Muskelmasse! Daher wird man pro Diät letztlich nicht nur dicker, sondern auch schlapper und schwabbeliger! Die Folge davon sind zudem noch Herz-Kreislaufprobleme, denn nur eine gesunde Muskulatur ist immer gut durchblutet und entlastet so das Herz.

 

Muskeln sind schwerer als Fett, so kommt es, dass man schlank sein kann und trotzdem viel Gewicht auf die Waage bringt! Übergewichtige müssen daher darauf achten, Fett abzunehmen und gleichzeitig Muskeln aufzubauen! Waagen und Gewichtstabellen sind auf diesem Weg nur bedingt empfehlenswerte Begleiter.

 

 

Die Bearbeitung von „Sportstress“-Erinnerungen

 

Nicht jeder, der nicht gerne Sport treibt, ist faul. Es können auch „Sportstress“-Erinnerungen vorliegen, die bewirken, dass man sich scheut, sich zu bewegen. Vielleicht wurde man als Kind stets ermahnt, nicht zu zappeln, hat häufig Wettkämpfe verloren, sich vor anderen Menschen beim Sport blamiert, wurde im Sportunterricht immer als Letzter in eine Mannschaft gewählt, hatte nach körperlicher Verausgabung Erschöpfungszustände oder gar Schmerzen. (Muskelkater sind Mikrofaserrisse des Muskelgewebes, die wehtun und nichts im Sport zu suchen haben, zumal das Limbische System Sport dann mit Verletzung verknüpft und uns Abwehrgefühle gegen Bewegung beschert.)

 

Diese „Sportstress“-Erinnerungen kann man mit der Wingwave-Methode behandeln:

 

Ø      die Erinnerungen zurückholen

Ø      einen Body-Scan durchführen

Ø      der unangenehmen Gefühlserinnerung nachspüren

Ø      die Butterfly-Übung durchführen, bis sich die Gefühlserinnerungen neutral anfühlen

 

 

Heißhunger auf Sport entwickeln

 

Kommt man beim Sport an seine Grenze, kann man mit schnellen Augenbewegungen für genauso schnelle Entspannung und Motivation sorgen. Helfen kann auch die spezielle Wingwave-CD, wo durch sich links und rechts abwechselnde Klänge eine bilaterale Hemisphärenstimulation während des Sporttreibens erreicht wird mit der Folge eines angenehmen, leichten Körpergefühls, das zum Weitermachen motiviert. Sportgedanken positiv aufladen kann man auch mit Hilfe dieser Übung:

 

Ø      denken Sie an eine Sportart, die Sie machen möchten

Ø      Body-Scan durchführen: gibt es körperliches Unbehagen bei der Vorstellung an die Sportart?

Ø      Butterfly-Übung durchführen, bis man sich wohl fühlt bei der Sportvorstellung

Ø      nun in sich hineinspüren: wenn Ihnen der Sport gut tut, wie fühlt sich das an?

Ø      diese Empfindung per Body-Scan untersuchen

Ø      nun an den Bewegungsablauf denken, das positive Körpergefühl spüren, wieder die Butterfly-Übung machen, bis man das bestmögliche Wohlfühlergebnis erreicht

 

 

Und wenn man schnell abnehmen muss?

 

Spanisch kann man auch nicht in zwei Wochen lernen. Würde uns das versprochen, wären wir sicherlich skeptisch, weil wir direkt denken würden: „Das kann ja gar nicht funktionieren“.

Dennoch erwarten wir unsinnigerweise solche Erfolge von Diäten.

 

Daher ist für den Notfall eine Eiweißpulver-Diät als manchmal sinnvolle Ausnahme zu empfehlen: Es gibt ein hochwertiges Eiweißpulver mit Namen „Recal“, dass hohe biologische Ansprüche erfüllt, eine hohe Wertigkeit hat und muskelschonendes Abnehmen ermöglicht trotz einer vergleichsweise geringen Kalorienzufuhr.

 

Recal ist eine spezielle Diät, die nicht allein rasches Abnehmen als Ziel verfolgt, sondern auch den Hyperinsulinismus behandelt. Nach einem reichhaltigen Frühstück bekommt man über den Tag verteilt das hochwertige und kohlehydratfreie Eiweiß.

Da Insulin auf Eiweiß nicht reagiert, „verschläft“ es seinen Auftritt am Nachmittag und Abend quasi. Folglich hat man dann einen niedrigen Insulinspiegel und damit gleichzeitig eine hohe Fettverbrennung (Lipolyse). Im Recal-Pulver sind außerdem noch Bestandteile der Eiweiße enthalten, die den Serotoninspiegel erhöhen und somit für eine Zufriedenheit im Gehirnstoffwechsel sorgen. Die Muskelmasse bleibt dabei geschont.

(Ersatzweise kann man auch ein anderes hochwertiges Eiweißpulver ohne Kohlehydratanteil verwenden, die für eine ausgewogene Ernährung wichtigen Kohlehydrate gibt man dann durch ein reichhaltiges Frühstück bei.)

 

Mit diesem Programm kann man erfolgreich abnehmen und danach eine deutliche und langfristige Reduktion des früheren Süßhungers als Folge des bekämpften Hyperinsulinismus erleben. Die begleitende BIA-Messung zeigte zudem immer den Erhalt der Muskelmasse an. Trotzdem ist diese Kostform (höchstens 6 Wochen lang durchführen!) nur als Krücke gedacht und keinesfalls als Dauerernährung geeignet! Einen langfristigen Erfolg erreicht man aber nur durch eine innere Einstellungsänderung, die systematische Beruhigung des Esszentrums, die Gewöhnung an das Paradies-Training und somit die Aussöhnung mit seinem inneren Steinzeitvorfahren!!!

 

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