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Themen: Adipositas, Übergewicht, Abnehmen mit und ohne Magenband

Gedichte
 

 

Gedichte

Die beiden folgenden Gedichte sollen allen Menschen, die Probleme mit sich selber haben, Mut machen nicht aufzugeben, sondern für sich zu kämpfen, so, wie sie es meistens für Andere bestens machen! Ich darf sie an dieser Stelle mit Erlaubnis der Verfasserin veröffentlichen. Danke an Vera Simon!
 

 

Du kannst mehr

Du kannst mehr,
als du dir zutraust.
Du kannst das erreichen,
was du dir ernsthaft vornimmst.
Du nimmst einfach eine Stufe
nach der anderen
und nicht die ganze Treppe auf einmal.

Wenn du das
mit Begeisterung tust,
deine Ängste und Sorgen
hintanstellst,
wachsen dir Flügel
im Gehen,
weil du begeistert bist
und vergisst,
was dich hindert.

© Vera Simon

auf der Website von Vera Simon
gibt es übrigens weitere Gedichte, Geschichten und sonstige Leseproben zu entdecken!

Zu sich selbst zu stehen

Zu sich selbst zu stehen
im Sturm, der ins Gesicht schlägt,
im Strom, der entgegen braust,
im Gewitter, das bis auf die Haut durchnässt,
im Hagel, der auf die Wangen peitscht

Zu sich selbst zu stehen,
wenn andere anderer Meinung sind,
wenn alle nur Anpassung wollen,
wenn man aus der Reihe fällt,
wenn andere den Ausschluss wollen

Zu sich selbst zu stehen,
nicht wanken,
nicht nachgeben,
nicht schwach werden,
nicht einknicken

Ein Schmerz, der sich lohnt,
willst du nicht zur Marionette werden.

© Vera Simon

 
 

 

Das folgende Gedicht stammt von Regina Meier und auch hier habe ich die Erlaubnis erhalten, es an dieser Stelle zu veröffentlichen. Danke dafür!

Tränen

Weine,
wenn dir danach ist.
Weine,
wenn du dich einsam fühlst
und es dir hilft.
Weinen
reinigt,
nicht nur
die Augen.

Schreie,
wenn du den Schmerz
nicht mehr aushalten kannst.
Schreie und weine
und
lass die Welt
dabei zuhören.

Du musst nicht immer
stark sein,
du darfst um Hilfe bitten,
jemand wird dich hören.

Schreibe,
wenn du nicht gehört wirst,
weine ein Gedicht,
schreie eine Geschichte.
Jemand wird es lesen
und
vielleicht fühlt er sich
genauso wie du.

Gib ihm deine Gedanken,
lass ihn teilhaben.
Er wird mit dir
weinen und schreien
und
vielleicht
entdeckt er auch
deine
Freude
und
kitzelt sie wach.


© Regina Meier

 
 
 

 

 

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